Ostern 2017

Die Osterfeiertage sind vorüber und jeder von euch wird sie nach seinem Geschmack verbracht haben. In Ruhe zu Hause, mit Freunden in der Natur oder bei einem guten Essen in Familie - es gibt viele schöne Möglichkeiten.

Dabei kommt mir der Karfreitag stets wie ein geschenkter Tag vor; ein Tag, an dem ich alles etwas ruhiger angehe - nichts muss erledigt werden, nichts geschafft. Die Zeit scheint beinahe still zu stehen. Auch die Gedanken gehen ihre eigenen Wege und schweifen noch einmal zu den Ereignissen der letzten Tage - halten inne in Stockholm, sind bei denen, die den Schock noch verarbeiten, und bei denen, die Glück hatten.

In diesem Jahr machte ich einen langen Waldspaziergang, und ein bisschen war es wie in Schweden, obwohl ich hier zu Hause geblieben war. Es duftete nach Holz, ich fand hübsche kleine Moosplätze, und der Waldboden war weich und feucht. 

Da machte sich dann ein klein wenig Sehnsucht breit und ich musste an letztes Jahr denken, in dem ich um die Osterzeit in Schweden war. Und ich musste ein bisschen schmunzeln, denn mir fiel der österliche Schmuck ein, der um diese Zeit überall in Schweden zu sehen ist. Gefärbte Federn an Birkenreisig: fröhlich, lustig und vor allem sehr frühlingshaft. Und die Gedanken wurden leicht und hoffnungsvoll.

Hier die bunten Federn in Lessebo

in Tingsryd

und in Kristianstad.